für Verpacker ...

Liv Seibert, Produktmanagerin:

„Wie soll ich mich um Kunden kümmern, wenn ich ständig in Korrekturschleifen absorbiert bin? Die Macher von ACUSplus verschaffen mir Freiräume. Freiräume, um Kunden und Kontakte zu pflegen.”

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Glossar

Antirutschlack

Beschichtung des Papiers / Wellpappe mit dem Ziel die Haft- und Gleitreibung der Verpackung zu erhöhen.

Bar-Code

siehe EAN-Code

BCT

Box-Compression-Test (Schachtel-/Stapelstauchdruck) [kN]. Der BCT beschreibt die statische Belastung einer Verpackung. Die Ermittlung erfolgt mit der Stauchdruckpresse.

Beschichtungen

Oberflächenveredelung mit dem Ziel Be- und Verarbeitbarkeit des Stoffes zu verbessern, Grundwerkstoffe zu kombinieren um die jeweiligen Vorteile des einzelnen Werkstoffes zu nutzen und Nachteile zu kompensieren. Beim Beschichten werden Teilchen eines formlosen Stoffes auf ein Flächengebilde aufgebracht, wodurch eine geschlossene Schicht entsteht.

Copacking

Copacking ist die Übernahme von Packleistungen durch einen externen Dienstleister (z.B. Lohnverpacker). Diese Packleistungen können zum Beispiel das Verpacken von Waren in ein Display oder in eine Verpackung, das Umpacken von Waren oder das Beipacken von Produkten zu Promotionszwecken beinhalten.

CtP

Computer to Plate ist ein übergeordneter Begriff für zahlreiche unterschiedliche Bebilderungsverfahren von Offsetdruck-Platten. Die Verfahren unterscheiden sich in Bezug auf die Art der Belichter (Innen-, Außentrommel- oder Flachbett-Belichter), der verwendeten Lichtquellen (violette und thermische Laser, UV-Lichtquellen), der Plattenbeschichtung und der Entwicklung der bebilderten Platte.

Digitaldruck

Berührungsloses Druckverfahren, welches im üblichen Sinne über keine Druckform verfügt. Hierzu zählen u. a. der Tintenstrahldruck, Laserdruck und Thermotransferdruck.

Direktdruck

Beim Wellpappendirektdruck wird im Gegensatz zum Preprint auf die Außenbahn der Wellpappe gedruckt.

Doppelwelle

Zweiwellige Wellpappe; aus Kombinationen gleicher oder verschiedener Wellenformen hergestellt. Zum Beispiel EB-Welle oder BC-Welle.

Drucklack

Farblose Lackschicht, die in der Druckmaschine aufgebracht wird. Der Drucklack verbessert die Oberflächeneigenschaften wie Abriebfestigkeit und Glanz.

Druckwerk

Baugruppe einer Druckmaschine welche die Arbeitsorgane zur Farbübertragung beinhaltet.

EAN

Europäische-Artikel-Nummer; maschinell lesbarer Strichcode (EAN 13, EAN 128), er wird zur Vereinfachung der logistischen Abläufe, Automatisierung und Erhöhung der Sicherheit eingesetzt. Zuständig ist die in Europa ansässige weltweite Organisation "European Article Numbering Association", die gemeinsam mit dem amerikanischen Uniform Code Council für die Nummern- und Kommunikationssysteme, die EAN, UPC, EANCOM und UCS umfassen.

ECMA

Europäischer Code (Standard) für Faltschachteln (Herausgeber: European Carton Maker Assossiation)

Einseitige Wellpappe

Wellpappe mit nur einer Deckenbahn, die Welle ist von einer Seite aus sichtbar.

EPC

engl. "Electronic Product Code". Der EPC wurde vom Auto-ID Center zum Ersatz des Barcodes entwickelt. Über den EPC können unabhängig voneinander der Hersteller, die Art des Produktes und das einzelne Produkt erkannt werden. Der EPC wird vom United Code Council und EAN International unterstützt.

FKM

Faltschachtel-Klebe-Maschine; Verarbeitungsmaschine, die aus Schachtelzuschnitten mittlels Verklebung flachliegende Schachteln (Aufrichteschachteln, Faltbodenschachtel) in einem weiteren Verarbeitungsprozess herstellt.

Flexo-Preprint

Vordrucken der Bedruckstoffe im Flexodruckverfahren mit wässrigen Druckfarben auf Rollendruckmaschinen (Zentralzylinder-, Ständerdruckmaschinen) mit Endlosdruckform. Die Weiterverarbeitung zu z. B. Wellpappe, Papiersäcken ect. erfogt in einem weiteren Arbeitsschritt.

Flexodruck

Der Flexodruck ist ein direktes Hochdruckverfahren. Es werden niedrigviskose (wässrige) Druckfarben eingesetzt, die mittels elastischem Klischee auf den Bedruckstoff übertragen werden.

Gefahrgut

Güter (Material / Stoffe), die besondere Gefahren für Menschen, Tiere und die Umwelt darstellen. Packmittel für Gefahrgüter müssen Bauart zugelassen sein und unterliegen in der Produktion speziellen Qualitätsanforderungen.

Gegenriller

Siehe Rillen; Werkzeug für das Hohlrillen, bei dem der Riller den Werkstoff in einen u-profilförmigen Querschnitt drückt.

Grammatur

Flächenbezogene Masse [g/m²], Maßeinheit für Papier, Karton und Pappe, die die Masse pro Flächeneinheit (m²) bestimmt.

Halbzellstoff

Wellenpapier aus chemisch gewonnenem Zellstoff, Recyclingfaseranteil höchstens 35%, bessere Feuchtigkeitsstabilität als Wellenstoff, teurer als Wellenstoff, hohe Steifigkeit.

Inliner

Verarbeitungsmaschine in der Drucken, Stanzen und Kleben in einer Maschine (Inliner) durchgeführt wird. Häufiges Einsatzgebiet ist die Faltkistenherstellung.

Innendecke

Papier der Innenseite von Wellpappe.

Innenmaße

Inneren Abmessungen eines Packmittels. Durch Addition der Materialstärken ergeben sich die Aussenmaße.

Karton

Flächiger, im wesentlichen aus Fasern pflanzlicher Herkunft bestehender Werkstoff, der durch Entwässern einer Faserstoffaufschwemmung auf einem Sieb (Siebe) gebildet wird. Wird auch Vollpappe genannt und hat eine flächenbezogenen Masse zwischen 150-600 g/m².

Kaschieranlage

Verarbeitungsmaschine zur Herstellung eines kaschierten Werkstoffes.

Kaschieren

Vereinigen vorgefertigter Flächengebilde mit Hilfe eines Kaschiermittels oder auf Grund des thermoplastischen Verhaltens des Verarbeitungsgutes. Ziel: Be- und Verarbeitbarkeit des Stoffes zu verbessern, Grundwerkstoffe zu kombinieren um die jeweiligen Vorteile des einzelnen Werkstoffes zu nutzen und Nachteile zu kompensieren.

Klischee

Druckformen für den Flexodruck.

Konfektionieren

Zusammenfügen unterschiedlicher Materialkombinationen zu einer kompletten Einheit. Mehr Information: Produktlösung mit der Referenz-Nummer: 240

Kraftliner

Deckenpapier aus Nadelholz-Sulfatzellstoff, Recyclingfaseranteil max. 20%, mehrlagiger Aufbau möglich, höchste Festigkeit aller Wellpappenpapiere, feuchtigkeitsstabil, Transportverpackungen.

Luftdurchlässigkeit

Werkstoffkenngröße von Papier; Luftmenge die durch die Papieroberfläche strömt. Wichtige Kennzahl für das Laufverhalten von Verpackungen auf Verpackungsmaschinen bei denen mit Vakuum gearbeitet wird.

Offsetdruck

Der Offsetdruck ist ein indirektes Flachdruckverfahren, bei der die druckenden und nichtdruckenden Stellen nahezu in einer Ebenen liegen. Die Trennung der druckenden und nichtdruckenden Stellen erfolgt durch ihre unterschiedlichen physikalischen Eigenschaften. Es werden hochviskose Druckfarben eingesetzt, die durch den Druckformenzylinder und den Gummituchzylinder auf den Bedruckstoff übertragen werden.

Offsetdrucker

Ausbildungsberuf der Drucktechnik für den Offsetdruck einschließlich der Druckvorstufe.

Paletten

Ladungsträger für die Zusammenstellung, Sortierung, Stapelung, Lagerung, das Handling sowie den Transport von Gütern als Ladeeinheit. Mehr Information: Produktlösung mit der Referenz-Nummer: 117

Palettendirekttauschverfahren

Industrielle Praxis zur Nutzung von Paletten: Bei der Entladung palettierter Waren durch den Empfänger werden Leerpaletten gleicher Anzahl und Größe zurückgenommen, um sie anderen Verladern zur Verfügung zu stellen.

Pappe

Flächiger, im wesentlichen aus Fasern pflanzlicher Herkunft bestehender Werkstoff, der durch Entwässern einer Faserstoffaufschwemmung auf einem Sieb (Siebe) gebildet wird. Pappe hat eine flächenbezogenen Masse > 220 g/m².

Perforation

Unterbrochene Schneidline; sie dient zum Vorbereiten von Biegestellen und als Öffnungshilfe (Aufreißperforation).

Primärverpackung

Erstpackmittel für ein Packgut, zum Beispiel Beutel, Tube und Becher.

Proof

Ein Proof ist ein Probedruck, der sich möglichst nahe an das jeweilige Druckverfahren hält. Der Proof dient als Kontrollmittel zur Abstimmung von Druckunterlagen.

Raster

Ein Raster ist die technische Auflösung eines Bildes in druckbare Punkte. Das Raster wird in Punkten pro cm gemessen und auch so bezeichnet, z.B. 25er Raster, 48er Raster ect.

Rasterwalzen

Walze mit Rasternäpfchen zur Farbübertragung. Im Flexodruck wird die Druckfarbe durch die Rasterwalze auf die Druckform übertragen. Für die exakte Dosierung der Farbmenge ist die Beschaffenheit der Rasterwalze von ausschlaggebender Bedeutung.

Rillen

Rillen ist das Vorbereiten von beweglichen bzw. scharnierartigen Biegestellen mit dem Ziel, den geometrischen Ort der Biegung festzulegen, Schaffung eines scharnierartigen biegbaren Querschnitts, Reduzierung des Biegewiderstandes an der Biegestelle. Der Riller ist das Werkzeug hierfür.

Rotationsstanze

Verarbeitungsmaschine für Wellpappe nach dem rotativen Stanzprinzip. Das runde Stanzwerkzeug wird hierzu auf eine Trommel gespannt.

Schnittzeichnung

Zeichnung (Werkzeugzeichnung) als Vorlage für die Herstellung des Stanzwerkzeuges und die Druckbildgestaltung. Ebenso wird die Schnittzeichnung als Bestandteil der Auftragsunterlagen für die Qualitätssicherung eingesetzt.

Schrenz

Preiswerter Altpapierrohstoff, einlagig, durch fehlende Leimung stark feuchtigkeitsempfindlich, zur Erzeugung von Wellpappe niedrigster Güteklasse.

Sekundärverpackung

Umverpackungen oder Zweitverpackungen, d.h. Verpackungen, die eine bestimmte Anzahl von Verkaufseinheiten enthalten, welche in der Verkaufsstelle zusammen an den Endabnehmer oder -verbraucher abgegeben werden oder allein zur Bestückung der Verkaufsregale dienen. Diese Verpackungen können von der Ware entfernt werden, ohne dass dies Eigenschaften der Waren beeinflußt. (Richtlinie 94/62/EG).

Siebdruck

Direktes Druckverfahren, bei dem als Druckform eine Schablone in Form eines extrem feinmaschigen Siebes aus Metall- oder Kunststofffäden eingesetzt wird.

Testlinery

Deckenpapier aus 100% Recyclingfasern mit definierten Festigkeiten. Meist mehrlagig gearbeitet, geleimt und ungeleimt lieferbar. Im Vergleich zu Kraftliner insgesamt feuchtigkeitsempfindlicher und niedrigerer Berstdruck.

VCI-Papiere

Papiere, die mit VCI (Volatile Corrosion Inhibitor) beschichtet oder imprägniert sind. Durch die Abgabe des VCI-Wirkstoffes, welcher sich auf die Oberfläche des metallischen Packgutes ablagert, wird der Korrisonsschutz erzielt.

Vollpappe

Flächiger, im wesentlichen aus Fasern pflanzlicher Herkunft bestehender Werkstoff, der durch Entwässern einer Faserstoffaufschwemmung auf einem Sieb (Siebe) gebildet wird. Vollpappe hat eine flächenbezogenen Masse zwischen > 220 g/m².

Wellenstoff

wie Schrenz, jedoch Rohstoff besserer Güte, beidseitig leichte Beleimung, hohe Grammaturen werden zweilagig gefahren.

Wellpappe

Nach DIN 55468 T1 definiert sich Wellpappe wie folgt: "Wellpappe ist eine Packstoff aus einer oder mehreren Lagen eines gewellten Papiers, das zwischen mehreren Lagen eines anderen Papiers oder Kartons geklebt ist".

Wiederverwendung

Die Wiederverwendung umfaßt alle Aktivitäten, bei denen eine Verpackung, die entwickelt wurde, um eine bestimmte Anzahl an Transporten oder Umläufen zu durchlaufen, für den gleichen Zweck neu beladen oder wiederverwendet wird. Die wiederverwendeten Verpackungen werden - wenn sie nicht länger Wiederverwendung finden - zu Verpackungsabfall oder Wertstoffen.

Zuschnitt

Gestanzte Schachtel, die flachliegend und nicht weiterverarbeitet (z.B. verklebt) angeliefert wird.

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